Diskussion Pushing Daisies: Zuschauerschwund bei ProSieben

Tante Vivian, Tante Lilly, „Chuck“, Ned Emerson und Olive - die Charaktere von „Pushing Daisies“
© ABC
Wöchentlich sinkt das Interesse der Zuschauer an der bunten Bryan Fuller-Serie „Pushing Daisies“ auf ProSieben. Was sind die Gründe hierfür?
Nur 1,76 Millionen Zuschauer verfolgten die dritte Episode von „Pushing Daisies“ am gestrigen Mittwoch. Mit 12% Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49-Jährigen kann der Sender, trotz Fußballkonkurrenz, nicht zufrieden sein. Der Pilot erzielte noch einen Marktanteil von 17,6% und seitdem geht es steil bergab.
Auf den starken Lead-In „Desperate Housewives“ ist beim Sender zumindest Verlass: 2,11 Millionen werberelevante Zuschauer und ein Marktanteil von 16.3% bei den 14-49-Jährigen konnte gestern mit der Ausstrahlung der Episode „Blind“ (Serienjunkies vom 5. November 2008) erzielt werden.
Andere Serien, wie z.B. „Eli Stone“ starteten ähnlich fulminant wie „Pushing Daisies“, bis sie im Quotennirvana landeten. Wieso kann ProSieben den Anfangshype nicht aufrechterhalten? Liegt es an der Programmierung mit „Desperate Housewives“? Beide Serien sind stark unterschiedliche Comedyserien und vom Look her mehr als verschieden. Oder ist es wieder einmal das leidige Thema der Synchronisation am Misserfolg Schuld. Bei Bryan Fullers Meisterwerk bestimmen schnelle Wortspiele und Alliteration den Witz und der „Kuchenbäcker“ klingt schon relativ holprig. Oder ist es gar ein Zufallserfolg in den USA gewesen. Jeder Kritiker und Branchenverantwortliche wunderte sich über den großen Zuspruch im vergangenen Jahr. Die zweite Staffel kämpft derzeit bei ABC um das Überleben. Was denkt Ihr? Diskutiert mitÖ
Hanna Huge am Donnerstag, 6.November 2008 12.00 Uhr
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