Doctor Who: Der Anfang vom Ende

David Tennant zum (vor-) letzten Mal in Heldenpose in „Doctor Who“
(c) 2009 BBC
Am Sonntag lief in Großbritannien das zweite „Doctor Who“-Special dieses Jahres - und für Hauptdarsteller David Tennant seine vor-vorletzte Folge als Doktor. Autor Russell T Davies nutzte diese Gelegenheit, um die Serie auf ungewohntes und extrem spannendes Terrain zu führen.
Inhalt
Adelaide: „State your name, rank, and intention!“
Der Doktor: „The Doctor. Doctor. Fun.“
Für den Doktor (David Tennant) sollte es nur ein spaßiger Ausflug zum Mars werden. Am Ende wird es für ihn eine Reise, von der er nicht mehr als derselbe zurückkehrt. Doch der Reihe nach: Der Doktor landet mit der TARDIS auf dem Mars, ohne zu wissen, an welchem Punkt der Geschichte er sich befindet. Er entdeckt eine Basis, auf der eine Gruppe Wissenschaftler von der Erde arbeitet. Wir schreiben das Jahr 2059 - und es sind die ersten Menschen, die eine Kolonie auf der Roten Planeten errichtet haben.
Anführerin der Mars-Kolonisten ist Adelaide Brooke (Lindsay Duncan), die ob des unerwarteten Besuchs zunächst dem Doktor gegenüber sehr misstrauisch ist. Der Doktor seinerseits erschaudert, als er das genaue Datum erfährt: Es ist der 21. November 2059 - und wie der Doktor aus den geschichtlichen Aufzeichnungen weiß, ist das der Tag, an dem Bowie Base One auf dem Mars zerstört wurde und die große Adelaide Brooke mitsamt ihrem Team starb. Instinktiv will der Doktor auf der Stelle kehrtmachen. Er weiß, dass die Zerstörung der Basis ein historischer Fakt ist, ein fester Punkt in der Geschichte, den auch er nicht ändern darf.
Doch in diesem Augenblick beginnt die Katastrophe: Zwei Biologen der Basis kommen mit ungefiltertem Mars-Wasser in Berühung, durch das sie in Wasser speiende Kreaturen verwandelt werden, die jeden, der auch nur mit einem Tropfen ihrer Flüssigkeit in Kontakt gerät, in einen der Ihren verwandeln. Adelaide und ihre Mannschaft versuchen, die Gefahr einzudämmen. Doch die Wasser-Kreaturen bahnen sich ihren Weg durch die Basis. Am Ende bleibt den Kolonisten kein anderer Entschluss, als zu evakuieren.
Die ganze Zeit über will der Doktor eigentlich zur TARDIS zurückkehren. Doch bringt er es nicht fertig, den Kolonisten nicht zu helfen. Als die Wasserwesen die Rakete der Wissenschaftler erreichen und den Ersten Offizier der Basis (Peter O'Brien) dazu bringen, das Shuttle - und damit die einzige Fluchtmöglichkeit der Menschen - zu zerstören, fasst der Doktor einen folgenschweren Entschluss...
Der Doktor: „The Laws of Time are mine! And they will obey me!“
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Christian Junklewitz am Dienstag, 17.November 2009 00.30 Uhr
9 Leserkommentare
| Anubiz vor 3 Jahren: | Platz 10 in der Community Top-100 |
jau, der doc ging am ende gut ab ich hätte ja erwartet, daß er sie sonstwo in der zeit absetzt - damit gälten sie weiter als tot, die geschichte bliebe gewahrt und gut is ps: die aliens ham den typ natürlich nicht dazu GEBRACHT das schiff zu sprengen, das wollten sie ja eigentlich selber haben er konnte nur mit dem letzten rest seines selbst den knopf drücken bevor die ihn ganz übernommen hatten let it be xmas!! | |
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| gigaset vor 3 Jahren: | Platz 67 in der Community Top-100 |
Grandiose Folge (Special) und einer tollen Neuentdeckung: Lindsay Duncan. ..da waren es nur noch zwei. Dann heißt es endgültig Abschied nehmen. | |
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| sergej vor 3 Jahren: | Platz 71 in der Community Top-100 |
Ja, ein schöne Folge mit dem Time Meddler, auch wenn es diesmal der der Doctor selbst war | |
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| Mindark vor 3 Jahren: | Platz 59 in der Community Top-100 |
Ich war von der Folge nicht so überzeugt. Wie schon gesagt war die Handlung eindeutig zu typisch dem Genre verhaftet. Keine wirklichen Twists im Plot, wenn man mal von der Charakterentwicklung des Doctors am Ende der Episode absieht. Die Inszenierung fand ich auch nicht so gut gelungen. Die Sequenzen in denen durch die Gänge gerannt werden sehen einfach lächerlich aus, es wirkt, als ob die Charaktere auf der Stelle joggen. eindeutig einen zu Nahen Bildausschnitt gwählt. Schwach fand ich ebenfalls den Humor. Es wird ja schon in der Folge vom Doctor selber gesagt, dass der immerwieder kehrende Kpmmentar des Roboters nicht lustig ist, dennoch wird es duernd wiederholt. Fand auch die Szene mit dem modifizierten Roboter und das Verhalten des Lenkers zu kindisch vom Humor her. Und jetzt zur Wandlung des Doctors. Es ist natürlich eine interessante Idee den Doctor dazu zu bringen, sich über seine größte Regel hinweg zu setzen, aber mir geschiet dies hier eindeutig viel zu schnell und endet ja auch fast sofort wieder. Etwas mehr geduld wäre besser gewesen. Insgesamt eine leicht unterdurchschnittliche Folge die auf ein großes Finale hinausläuft. Ich hoffe nur icht zu groß, da kann RTD nämlich schnell übers Ziel hinaus schießen. | |
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| losando vor 3 Jahren: | |
Interessant finde ich beim Doctor doch immer die Rolle des "Deutschen" im Klischee hoch 3. Wer hätte das gedacht: Das Bild der BBC wandelt sich. Betrachtet man etwa die Amazone beim Osterhagen Key in Journey's End, die immerhin schon menschliche Regungen und Tränen zeigt: "Sie sind Alptraum, nicht die andern, Sie!" Und jetzt wahrhaftig Frau Ehrlich als Mtiglied des englischen Teams Emotionshammer (nicht Hemmer), die kurz vor ihrem Ende weinend noch die Botschaft ihrer Tochter abhört. Das gesprochene Deutsch ist zwar rabiat, aber auch hier gibt es leichte Fortschritte. Ich sehe Doctor #11 schon Abenteuer in Heidelberg erleben :-) But however: Erst mal freue ich mich unheimlich auf "The End of Time" mit Catherine Tate als Donna Noble, wenn die Vorschau nicht log. Die hatte ich schon traurig abgeschrieben ... | |
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| lilu81 vor 3 Jahren: | Platz 91 in der Community Top-100 |
îch fand die story für ein special einfach zu schwach. aber der schluss natürlich... schockierend, und grandios zugleich !!! ach mein doctor, dir hat einach die companion gefehlt die dir zur richtigen zeit die leviten liesst... | |
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| GothicOne vor 3 Jahren: | |
Grandiose Story und ein Tennant dem das Shakespeare spielen gut bekommen ist, erste Doktor Who Folge ohne verunglücktes Minenspiel. Kenne den Doktor seit er mit Elizabeth Sladen unterwegs war durch Verwandschaft in UK dortselbst - die meisten kennen ja nur DIE 4 Staffeln und es war nach 3 Staffeln und etlichen Specials die erste Folge in der Tennant schauspielerisch Ecclestone das Wasser reichen konnte, der für mich der unerreicht beste Doktor aller 5 ist die ich kenne. Anstelle von Davies liesse ich den doctor ..."probably the last of the time lords." sagen denn das in -end of time- doch wieder ein Master auftaucht - also der doctor mitnichten letzter time lord victorious ist macht die ganze show etwas schwach ... was denn nun??? Alles in allem ist letztlich waters of mars eine gute Stunde TV Unterhaltung für wirkliche scifi Fans gewesen - mehr aber auch nicht denn da fehlten 15 Minuten die man mit Hintergrung hätte füllen müssen. Man kann nicht auseinanderhalten ob das nun die ice warriors waren oder eine edle Rasse im Schnee des Mars oder ob die ice warriors diese edle Rasse sind... habe nicht genau geblickt wer das nun da im Gletscher war. | |
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| Mindark vor 3 Jahren: | Platz 59 in der Community Top-100 |
Also ersteinmal wird Doctor Who immernoch mit c geschrieben und zweitens - hä. Das nächste mal biete versuchen etwas strukturierter zu schreiben GothicOne, dann versteht man die Gedankensprünge vielleicht auch verstehen. zum Last of the timelords, der Doctor geht davon aus, dass er der letzte ist und Dinge die wir durch Spoiler oder Trailer wissen mpssen nicht in vorherigen Folgen bedacht werden. Außerdem wäre es auch unsinnig, wenn man immer wieder probably sagt. So würde keiner reden. | |
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| house-junkie92 vor 3 Jahren: | letzter Platz in der Community Top-100 |
Ich fand die Folge echt gelungen. Erst dachte ich, dass der Plot schwerfällig in die Pötte kam, aber das hat die Folge gebraucht. Das war vermutlich das letzte Mal, dass wir den 10. Doctor in einer einigermaßen "normalen" Situaton gesehen haben und durch die emotionalen Momente wurde einen doch noch einmal die "Bürde eines Time-Lords" bewusst gemacht. Selbst wenn seine finale Entscheidung zur Rettung der Übrigen falsch war, konnte man ihn verstehen. Das Ende war auch angemessen emotional und David Tennant hat wieder mal bewiesen, warum er mein Lieblings-Doctor ist! Und zur nächsten Folge: Nach dem Sneak Peek kann ich Weihnachten gar nicht mehr erwarten. Ich freu mich auf den Master. Er ist verrückt, keine Frage, aber ich find John Simm hat den Witz der Figur wirklich gut rübergebracht. Er hat ja schon angekündigt, dass es diesmal noch heftiger wird. Zum klischeehaften Bild der Deutschen: Ja, man kann sagen, dass es sich gebessert hat. Aber manchmal frage ich mich, ob die Macher von Doctor Who nicht auf die Idee kommen mal Deutsche für solch kurze Szenen einzusetzen(laufen ja genug in England rum). Gegen eine Folge in Heidelberg hätte ich nichts einzuwenden Aber wie der Doctor schon im X-Mas Special mit Kylie zu diesem hochqualifizierten(!) Menschen-Experten sagte, als dieser nach Groß-Frankreich und Groß-Deutschland fragte: "It's just France and Germany. Only Britain is great!" Tja, die Macher sind nunmal sehr patriotisch! | |
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