Doctor Who: Review zur Pilotepisode


Doctor Who: Review zur Pilotepisode
Gemeinsam unterwegs in der TARDIS: Rose (Billie Piper) und der Doktor (Christopher Eccleston) in „Doctor Who“
(c) BBC

Über Jahre lag die Serie bei ProSieben auf Halde. Doch jetzt ist es endlich so weit: Die Neuauflage von „Doctor Who“ aus dem Jahr 2005 startet morgen um 17 Uhr. Der Münchener Sender zeigt zunächst die ersten 27 Folgen, also Staffel 1 und 2, jeweils samstags im Doppel - um 17.00 und um 18.10 Uhr. Serienjunkies-Redakteur Christian Junklewitz hat schon mal einen Blick auf die ersten synchronisierten Folgen geworfen.

Rose

„Doctor Who: Review zur Pilotepisode“ nachzulesen bei Serienjunkies

Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im Leben von Rose Tyler (Billie Piper): Aufstehen um halb acht, danach zum Kaufhaus fahren, wo sie als Verkäuferin arbeitet. Mittags trifft sie sich mit ihrem Freund Mickey (Noel Clarke) zum Essen und Herumblödeln. Abends bei Geschäftsschluß soll sie noch das Lottogeld der Belegschaft dem Haustechniker Wilson in den Keller bringen. Sie kann ihn jedoch nicht finden.

Und ab diesem Moment ist im Leben von Rose Tyler absolut gar nichts mehr normal: Denn auf einmal wird sie von zum Leben erwachten Schaufensterpuppen angegriffen. Ihre Rettung ist ein geheimnisvoller Mann, der sich selbst nur "der Doktor" (Christopher Eccleston) nennt. Er ist gerade unterwegs zum Dach des Kaufhauses, um eine Relaisstation in die Luft zu sprengen, über die, wie er sagt, die Schaufensterpuppen kontrolliert werden. Am Ende fällt der Explosion jedoch nicht nur die Relaisstation, sondern das ganze Kaufhaus zum Opfer.

Amoklauf der Schaufensterpuppen
Am nächsten Tag trifft Rose den Doktor wieder. Sie hatte nämlich den Plastikarm einer Schaufensterpuppe mit nach Hause genommen. Der Doktor wiederum ist auf der Suche nach der Quelle, die das Plastik kontrolliert. Er erzählt Rose, dass dahinter ein Wesen steckt, welches die menschliche Spezies auslöschen und unseren Planeten als Nahrungsquelle konsumieren möchte. Rose weiß nicht, was sie von all dem halten soll. Als jedoch, während sie Nachforschungen über den Doktor anstellt, ihr Freund Mickey gefangen genommen und durch ein Plastikwesen ersetzt wird, bleibt ihr gar nichts anderes übrig als dem Doktor zu glauben und sich seiner gefährlichen Mission, die Plastikwesen zu stoppen, anzuschließen.

Immerhin eins wird Rose sehr schnell klar: Als sie zum Doktor in die kleine altmodische Polizei-Notrufzelle steigt, die nicht nur ein Raumschiff, sondern von innen viel größer als von außen ist, da weiß sie, dass der Doktor nicht von dieser Welt ist...

Kritik

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© BBC
Bei allen Holprigkeiten, die man dem Drehbuch der Pilotfolge "Rose" auch vorwerfen mag, muss man doch sagen, dass Autor und Showrunner Russell T. Davies eine Sache absolut richtig macht: Er wählt als Wiedereinstieg in die Serie, die (mit Ausnahme jenes TV-Films von 1996) seit 1989 ruhte, den wahrscheinlich einzig sinnvollen und möglichen Weg: Er setzt den Doktor und seine Welt nicht einfach als gegeben voraus, sondern lässt uns Zuschauer gemeinsam mit unserer menschlichen Perspektivfigur Rose langsam, Stück für Stück diese Welt der Aliens und unheimlichen Vorgänge erkunden.

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Christian Junklewitz am Freitag, 25.Januar 2008 09.00 Uhr

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