24: Die achte Stunde - 3:00 to 4:00 PM

So liebe wir Jack!
(c) 2009 FOX
Der diesjährige Februar ist ziemlich deprimierend - dunkel, kalt und lang, obwohl es sich um den kürzesten Monat des Jahres handelt. Man würde den Februar kaum aushalten, wenn nicht ... Jack wäre. In dunklen, kalten Zeiten braucht man ihn und eine erwärmende Dosis heftiger Action!
Und die gab es reichlich in dieser Episode! Wie es nur gekracht hat! Die Episode war voll gepackt mit Jack Bauer-Classics! Im Prinzip könnte man die Qualität einer „24“-Folge daran messen: a) Wie oft Jack Leute anschreit bzw. erschießt (weil Folter jetzt nicht mehr in ist) und 2) Wie oft er den geflügelten Satz sagt: „We don't have much time.“ Die achte Folge der neuen Staffel war voll davon. Hier ein Leckerbissen zum Aufwärmen:
Jack zu Lary Moss (schreiend): „When are you people gonna stop thinking everyone else is following your rules? They're not!“
Übrigens wurde die Episode geschrieben von (Buffy-Fans aufgepasst!) David Fury, der als Producer und Autor mehrerer „Buffy the Vampire Slayer“- und „Angel“-Episoden den Fans bekannt sein sollte. Und tatsächlich konnte diese Folge sowohl mit ihren Dialogen als auch mit dem Ablauf der Handlung bis auf ein paar Ausnahmen absolut überzeugen.
Aber jetzt von vorne. Die Folge wurde mit der Audienz von Bauer & Co. bei Präsidentin Taylor eröffnet, während der Maulwurf-Agent Vossler Mr. Taylor zu Dubakus neuem (wieder mal dunklem) Hinterzimmerversteck brachte. Als Jack, Chloe und Bill in das Oval Office rein marschierten, hatte die Szene wirklich A-Team-Charakter. Dubaku, bis jetzt ein ausgezeichneter Schurke (wenn man schon seine Stimme hört, guckt man sich sofort nach einer Bombe um), ruft ein paar Augenblicke später die Präsidentin an und teilt ihr mit, dass ihr Mann sterben wird, wenn sie den Einmarsch der US-Truppen in Sangala nicht stoppt.
Um es unmissverständlich zu machen, lässt er seine Leute Taylor einen Finger abschneiden, während die Präsidentin noch zuhört. Sie ist bereit, ihren Mann zu opfern... aber war da nicht noch jemand im Oval Office? Jack Bauer, jawohl. Er bietet ihr seine Hilfe an, um Mr. Taylor rechtzeitig zu finden. Dann folgt wieder mal ein klassischer Moment, auf den wir lange gewartet haben:
Taylor: „How am I supposed to know where your loyalties really lie?“ Jack: „With all due respect, Madame President, ask around.“
Yes!
Sie entscheidet, das Fragen sein zu lassen und bewilligt Jack die Action, worauf er nur gewartet hat. So explosiv hat man Jack lange nicht mehr gesehen.
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Mariano Glas am Mittwoch, 18.Februar 2009 15.00 Uhr
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