CSI:NYs Finale: Awesome!

Dunbrook und Mac: Ein erbitterter Kampf!
(c) 2009 CBS
Die letzte Episode „Pay Up“ darf zu den besten CSI-Episoden überhaupt gezählt werden. Zugleich war es der Abschied von einer wichtigen Figur. Die Frage ist, ob es bei diesem einen Abschied bleibt?
In einem Interview sagte Gary Sinise, dass die CSI-Fans nach all den Jahren erwarten würden, mehr über die Figuren und ihre Geschichten zu erfahren. Dies war denn auch für diese fünfte Staffel die Vorgabe der „CSI: New York“-Autoren, und sie haben sie großartig gemeistert. Nicht nur das Finale, sondern auch die komplette fünfte Staffel dürfen den Label "CSI's Finest" tragen. Die Serie hat gezeigt, wie ein erfolgreiches modernes Procedural auszusehen hat. Denn „CSI: New York“ ist meiner Meinung nach der derzeit stärkste Repräsentant des CSI-Franchise.
Dabei ist Procedural nicht unbedingt die richtige Bezeichnung, denn die episodenübergreifende Handlungen und ihre Anknüpfung an Figurengeschichten machten „CSI: New York“ in dieser Staffel so spannend und fesselnd: Lindsay (Anna Belknap) und Danny (Carmine Giovinazzo), Stellas (Melina Kanakaredes) Kampf gegen den griechischen Schmugglerring, Mac und Dunbrook usw. Im Laufe der Erzählung entwickelten sich auch engere Beziehungen zwischen den Hauptfiguren, wie zwischen Flack (Eddie Cahill) und Jess (Emmanuelle Vaugier) oder Adam (A.J. Buckley) und Stella. Die Zuneigung zwischen den beiden letzteren wurde immer wieder nur angedeutet, als würden die Autoren sich hier Potential für später aufsparen bzw. einfach nur etwas in Erwägung ziehen. Und die Bindung zwischen Mac und Stella wurde in den letzten Episoden immer enger.
Mit unterschiedlichen Promos und Presse-Erklärungen hatten die Produzenten der Serie schon vor Staffelende für eine gesteigerte Erwartungshaltung gesorgt - eine Hauptfigur sollte sterben! Das Versprechen eines krachenden Finales wurde nicht nur gehalten, sondern wir bekamen ein Staffelfinale nach Bilderbuch geboten. Nach einem Bilderbuch mit exzellenten Bildern, Emotion und Action wurde dies eine Episode, die zum wiederholten Male bewies, dass Fernsehen nicht mehr das ist, was es einmal war.
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Vladislav Tinchev am Freitag, 29.Mai 2009 12.00 Uhr
Ein Leserkommentar
| judy1310 vor 3 Jahren: | Platz 92 in der Community Top-100 |
Habe gerade das Finale gesehen... "Awsome" halte ich für überbewertet. Es war gut, aber ehrlich gesagt, habe ich ein bisschen mehr erwartet. Die 5. Staffel war insgesamt gesehen "awsome". Die unterschiedlichsten Handlungsstränge waren wirklich gut durchdacht. Es wurde von allen Seiten Spannung aufgebaut, die aber dann irgendwie ziemlich unspektakulär aufgelöst wurde: der USB Stick, der irgendwo in einen Schacht fällt (ok, die Dunbrook-Geschichte ist deshalb noch nicht abgeschlossen und hat noch Potential für die nächste Staffel...); dann die enttäuschende Griechenland-Folge und wo ist eigentlich Macs Stalkerin abgeblieben Der Cliffhange war toll und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Staffel, aber das Finale der 4. Staffel fand ich um Klassen besser! | |
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