CSI-Las Vegas: Same Same But Different?
Halbstaffelreview

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Seit langer Zeit haben wir nicht mehr über das CSI-Franchise berichtet. Warum eigentlich nicht? Weil das Ganze nicht viel bzw. nicht genug für ein wöchentliches Review hergibt? Weil die Qualität bei den CSIs nachgelassen hat? Serienjunkies.de-Redakteur Vladislav Tinchev begab sich der Serie auf die Spur.
Bis auf den CSI-Triple-Crossover gibt es eigentlich tatsächlich nicht viel zu berichten. Und im Vergleich zu alten Crossovern fand ich diesen irgendwie langweilig. Bevor ich mich meiner Lieblings-CSI-Serie widme, „CSI: Crime Scene Investigation“, stelle ich hier die Frage: Ist das CSI-Franchise schlechter, langweiliger geworden - oder laufen die Serien inzwischen so lange, dass wir uns an die CSI-Qualität, an die CSI-Erzählweise etc. gewöhnt haben und es deswegen als schwächer empfinden als in den ersten Jahren, als das Procedural-Format plötzlich boomte und CSI sowohl im Genre als auch im Bereich der audiovisuellen Beschaffenheit von TV-Serien neue Maßstäbe setzte? Das ist euren Kommentaren überlassen.
Heute ist bei Serienjunkies.de CSI-Tag, und die Hardcore-Fans unter euch können auch etwas gewinnen. In diesem und zwei weiteren Artikeln zu „CSI: Miami“ und „CSI: New York“ werde ich zu jeder Serie eine dreiteilige Fachfrage stellen. Die/derjenige, der/die sie als erste/r richtig beantwortet, wird ein Exemplar des Buchs "Fernsehstil" erhalten, das ein ganzes Kapitel über CSIs audiovisuelle Kunst enthält.
Klipp und klar gesagt: Ich bin von der zehnten Staffel enttäuscht. IAlles scheint halbherzig abzulaufen; die Autoren befinden sich offenbar in einer Art Leerlauf, indem sie nicht wirklich wissen, was sie mit ihren Figuren anstellen sollen. Denn diese erscheinen in dieser zehnten Staffel äußerst blass - und das liegt nicht an den blau schimmernden Laboroberflächen, sondern an den fehlenden Subplots. Nachdem sich das Hauptaugenmerk in der ersten Staffel auf die Geschichten, die audiovisuelle Gestaltung, das spannende Lösen von Rätseln richtete, waren es danach die Figurengeschichten, die das olympische Feuer CSIs am Brennen hielten. Und jetzt?
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Vladislav Tinchev am Donnerstag, 25.Februar 2010 10.00 Uhr
9 Leserkommentare
| sjunk vor 2 Jahren: | letzter Platz in der Community Top-100 |
Titel verwirrend. Sehe den Zusammenhang mit Film nicht. | |
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| A.Bundy vor 2 Jahren: | Platz 40 in der Community Top-100 |
Langston (Laurence Fishburne) ist nicht der Nachfolger von Grissom (William L. Petersen) und tritt deswegen auch nicht in des "Fußstapfen". Denn das obliegt Catherine (Marge Helgenberger), die in der Serie die Nachfolge als Supervisor antritt und deshalb eigentlich auch als erste im Cast genannt werden müsste. Das ist das Dilemma der zehnten Staffel, die ich trotz allem bis jetzt als recht gelungen betrachte. | |
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| vlado vor 2 Jahren: | Platz 74 in der Community Top-100 |
@sjunk - es gibt keinen zusammenhang @a.bundy - ist nicht die CSI-Hierarchie gemeint, sondern die Präsenz als Figur. | |
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| series_addict vor 2 Jahren: | Platz 56 in der Community Top-100 |
@sjunk: Ich glaube, der Autor wollte damit lediglich ne nette Headline finden. Same same but different macht sich besser als: "seems similar but different in some ways" Bei Wikipedia gibt's ne Erklärung zur Herkunft: http://en.wikipedia.org/wiki/Tinglish | |
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| A.Bundy vor 2 Jahren: | Platz 40 in der Community Top-100 |
@vlado Deswegen ja auch Dilemma, weil er dank seiner vorgegebenen Rolle unmöglich eine ähnlich hohe Präsenz wie Crissom entwickeln kann, ohne das es unglaubwürdig wird. Als Beispiel das CSI-Triple-Crossover, da hätte normalerweise Catherine fahren müssen, analog zu Crissom, der früher solche Crossover-Fälle übernahm. Aber anscheinend sind die Serienmacher von Anfang an zu feige gewesen, Marg Helgenberger als "Boss" zu pushen. Sehr schade. | |
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| wibi44 vor 2 Jahren: | Platz 6 in der Community Top-100 |
Mein Kommentar ist weg also versuch ich es noch einmal. Insgesamt gesehen litt CSI: Crime Scene Investigation unter dem kurzfristigen Ausscheiden drei der Hauptcharaktere: Fox, Dourdan und Peterson. Besonders da der Hauptcast über 7 Staffeln zusammengeblieben ist, hat das meiner Meinung nach die größten negativen Spuren hinterlassen. Solche Charactere kann man nicht einfach ersetzen. Selbst wenn Fox jetzt wieder da ist, ihr fehlen zwei absolute Reibungspunkte. Die Fälle finde ich nicht weniger spannend als vorher, die Aufklärung ist halt anders. Und das auch, weil man meiner Meinung nach einer Marg Helgenberg bzw. ihrer Figur Catherine den Chef wohl nicht zutraut. In diesem Punkt zeigen Autoren, Kamera und Schnitt leider eine Schwäche. Ich finde auch Fishburn gut, aber der Übergang oder die Einführung von Crissom in quasi einer Folge war nicht gelungen. So merkt man noch deutlicher, dass der eigentliche Kopf der Serie fehlt. | |
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| Crime_show_addict vor 2 Jahren: | |
Stimme wibi44 zu,dass das Ausscheiden einiger Hauptcharaktere der Serie geschadet hat.Aber ich finde,dass das Niveau der Serie immernoch relativ hoch ist und man sich,wie im Atikel schon angesprochen, einfach an den hohen Standard der Bruckheimer-Serien gewöhnt hat...Das trägt unter anderem (!!) auch dazu bei,dass man die Serien mittlerwiele als langweiliger empfindet. | |
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| Sentinel2003 vor 2 Jahren: | Platz 73 in der Community Top-100 |
Kurioserweise habe ich mich auch schon leider desöftzeren ertappt, daß ich auch schon bei mehreren Folgen gegähnt habe oder beim Blick auf die Uhr festgestellt habe, daß die Folge, die ich jetzt sehe, noch nicht vorbei ist...sowas hätte ich in den ersten Staffeln niemals getan!!! | |
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| GrissomFan vor 2 Jahren: | |
Also ich sehe das alles etwas anders, jede Serie oder Filmreihe die über einen längeren Zeitraum läuft wird ab einem bestimmten Zeitpunkt immer als unterschwellig schlechter empfunden. Das geht nicht nur CSI so. Wenn mal 1-2 schwächere Folgen kommen schreien gleich alle auf und machen die Serie schechter als sie wirklich ist. Dabei gab es in den ersten Staffeln genauso langweilige Folgen wie jetzt auch. Ist einfach in der Fernsehwelt genauso wie im wahren Leben, die neue heiße Freundin ist immer interessanter als der ehemalige Partner mit dem man was weiß ich wie lang zusammen war. Diese Diskussion ob CSI abgebaut hat gab es doch bereits während Staffel 6, 7 oder 8 und nur weil jetzt ein Grissom weg ist wird dies als Aufhänger genommen. Klar war Grissom ein wichtiger Bestandteil, aber ich fands auch immer wieder Klasse das die anderen Charaktere gezeigt wurden. Gerade in Staffel 1 zb. ging es doch fast mehr um Cathrine und Warrick als um Grissom von dem man eigentlich bis zu der Sara Geschichte (welche volkommen unglaubwürdig rüberkam) in Staffel 7, 8 kaum was erfahren hat. Problem ist halt nur das man den Cathrine Charakter schon so dermassen ausgepresst hat das dort kaum noch Luft nach oben besteht! Ex-Mann tot, Vater tot, Tochter fast erwachsen. Da hat man sicher den ein oder anderen Fehler gemacht, denn gerade die Geschichten um Sam Brown und Cathrine fand ich immer besonders interessant. Insgesamt sehe ich LV immer noch auf einen sehr hohen Niveau ist einfach der Lauf der Zeit das sich gewisse Dinge wiederholen und ua. auch Leute gehen. Ist im wahren Berufsleben ja genauso von daher verstehe ich die Aufregung nicht. Werde CSI jedenfalls die Treue halten, da mich die Geschichten nach wie vor mitreizen und immer noch ne Menge langjähriger Charaktere dabei sind. Was auch nichts gegen die neuen sein soll, gerade Riley Adams oder damals Sofia fand ich gut. auch Langston wird sein Potenzial zeigen, denn Grissom's Charaktar wurde auch langsam aufgebaut. | |
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