Californication: Review zur Pilotepisode

David Duchovny
promo
Lange Jahre nach dem Ende von „The X-Files“ bringt der amerikanische Sender Showtime den Schauspieler David Duchovny wieder auf den Fernsehschirm. In „Californication“ spielt er einen ausgebrannten Autor, der erkennen muss, dass sein Lebensstiel zwischen „Wein und Weib“ auch Auswirkungen auf seine bei ihrer Mutter lebende 12jährige Tochter hat. Serienjunkies-Mitarbeiter Bernd Krannich hatte bereits Gelegenheit, einen Blick auf die Pilotepisode zu werfen.
Hank Moody (David Duchovny, „The X-Files“, „Evolution“) hat schon bessere Zeiten gesehen. Aus New York City kommend, hat er ein erfolgreiches Buch mit dem Titel God hates us all geschrieben. Mit seiner Lebensgefährtin und MuseKaren (Natascha McElhone „Revelations“, „Ronin“) hat er eine Tochter in die Welt gesetzt, Becca (Madeleine Martin).
Doch diese guten Zeiten sind vorbei: die Beziehung von Hank und Karen ist zerbrochen, seine mittlerweile 12jährige Tochter bekommt er nur selten zu sehen - und dann kommt es regelmäßig zu Streitereien mit „der Ex“ - nicht zuletzt, weil Hank sie eigentlich noch liebt, sie aber einen Ehemann in spé an der Angel hat.
Auch das Schreiben will Hank nicht mehr so recht gelingen - weswegen er es auch erstmal eingestellt hat. Aber am Hungertuch muss er nicht nagen: sein One-Hit-Wonder Buch wurde verfilmt, das brachte Geld in die Kasse. Nur, dass Hank die filmische Umsetzung seines Werkes leidenschaftlich hasst - und dass der Film den Titel „A Crazy Little Thing Called Love“ bekommen hat.
So ergeht der verlassene Hank sich in Selbstmitleid, auf die kalifornische Art: Dreitagebart, schneller Flitzer, in Buchläden sein eigenes Buch herum wedeln, (dadurch) immer neue kurzlebige Frauenbekanntschaften, viel hochprozentiges und wenn im Kinosaal einer meint, telefonieren zu müssen - dann kann Hank auch gehörig austeilen.
Nur selten durchbricht ein väterlicher Nachmittag mit seiner Tochter Hanks Routine. Und auch hier kommt es - für seine Ex-Partnerin viel zu häufig - zu Überschneidungen. Da findet Becca eine nackte Frau in Vaters Schlafzimmer, dort ist er schon betrunken eingenickt, als Karen Becca abends abholt. Schließlich ist es dann soweit: Hank und Karen werden zur Lehrerin ihrer Tochter bestellt. Denn Becca ist dadurch aufgefallen, dass sie sich Zuneigung durch körperliche Freizügigkeit erkaufen will ...
Zudem wird Hank von seinem besorgten Manager (Evan Handler, „Sex and the City“, „Studio 60“) ein geradezu verwerfliches Angebot unterbreitet: er soll bloggen. Und schließlich lernt er auf seinen Aufreißtouren die „schlagfertige“ Mia (Madeline Zima, „The Nanny“) kennen - und erkennt schließlich, dass er die Flucht nach vorne antreten muss!
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Bernd Michael Krannich am Mittwoch, 25.Juli 2007 08.45 Uhr
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