Amerikanische Zuschauer wollen nach Streik zurückkehren

Autorensteik: kein Grund, den Fernseher zu entsorgen / Foto: shimgray
Creative Commons 2.0
Die kurze Antwort: Nein!
Wie immer enthält die lange Antwort eine Menge Zahlen und Prozentzeichen.
Nur 5% sind durch den Autorenstreik ernsthaft verprellt worden (man denke hier an die Meinung vieler deutschen Zuschauer zur Absetzungspraxis von ProSieben). Insgesamt 62% planen, ihre Lieblingsserien wieder zu schauen, wenn sie in den nächsten Wochen wieder auf den Bildschirm zurückkehren, davon wissen 55% auch schon, dass sie ihren Lieblingsserien auch treu sind, wenn diese erst im nächsten Herbst wieder auf den Bildschirm erscheinen (etwa „24“, „Private Practice“ oder „Heroes“).
82% sagen, dass sie durch den Autorenstreik eigentlich gar nicht weniger fern gesehen haben, während 9% angeben, dass sie seit Ende des Autorenstreiks wieder mehr fern sehen (erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ja eigentlich erst seit Montag Abend Serien "zurückgekehrt" sind - nimmt man mal die Late Night Talk Shows aus - und die anderen all new Episoden ja 'nur' Serienstarts der Mid-Season sind).
Carat sagt weiterhin, dass die Online-Verfügbarkeit von Serien während des Streiks dazu beigetragen habe, dass die Zuschauer das Interesse an ihren Lieblingsserien nicht verloren haben, auch wenn es dort kein neues Material gegeben habe.
Weiterhin habe die Umfrage gezeigt, dass diverse Sonderprogramme der kommenden Zeit die Zuschauer interessieren: die Sommerolympiade, die Präsidentschaftswahl, die mittlerweile laufende „March Madness“ (ein jährliches, viel beachtetes Ausscheidungsturnier des College Basketballs), der Start der Baseball-Season und das Finale von „American Idol“ (der amerikanischen Adaption von „Deutschland sucht den Superstar“).

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