Amerikanische «Dexter»-Quoten Top, «Californication» stagniert

Michael C. Hall spielt die Hauptrolle in der Serie „Dexter“
(c) 2007 Showtime Networks, Inc.
Die Quoten für den Staffelauftakt von „Dexter“ in den USA am letzten Sonntag waren vergleichsweise hervorragend, während man bei „Californication“ etwas unter den Werten der ersten Staffel liegt.
Nachdem „Dexter“ im Sommer in einer geschnittenen Version auf dem Network CBS gelaufen ist, haben sich die Quoten der jetzigen Staffel-Premiere sowohl gegenüber der Vorjahrespremiere als auch gegenüber der letzten beim Abo-Sender Showtime gezeigten Episode verbessert. Die Premiere der dritten Staffel kam auf 1,2 Millionen Zuschauer, die beiden anderen genannten Ausstrahlungen jeweils auf 1 Millionen Zuschauer. Der bisherige Quotenrekord für die Serie - 1,23 Millionen Zuschauer am 28. November 2007 - wurde nur knapp verfehlt. Allerdings war das Datum der Ausstrahlung der Staffelpremiere - der vergangene Sonntag - bekanntlich ein Abend mit starker Konkurrenz (Serienjunkies vom 29.09.2008).
Weniger gut sahen sowohl insgesamt als auch vergleichsweise die Quoten des im Anschluss in die zweite Staffel gestarteten „Californication“ aus, das von durchschnittlich 522.000 Zuschauern gesehen wurde (die Premiere der ersten Staffel kam auf 550.0000 Zuschauer). Allerdings wies man bei Showtime darauf hin, dass die Staffelpremiere bereits zwei Wochen vorher per VOD zugänglich gemacht wurde, und dass die letzte Staffelpremiere im August - und damit in einer Zeit ohne starke Konkurrenz durch die Broadcast-Networks - stattfand.
Weiterhin muss man festhalten, dass die Episoden bei Showtime binnen einer Woche mehrfach wiederholt werden, letztendlich also die nur sehr sporadisch veröffentlichten Gesamtquoten von höherer Aussagekraft wären.
Zum Vergleich einige Zahlen von Konkurrent HBO, ebenfalls vom Sonntag. „True Blood“ kam auf 1,82 Millionen Zuschauer, „Entourage“ brachte es auf 1,6 Millionen Zuschauer, das Debüt der Sketch-Comedy „Little Britain USA“ lag bei 540.000 Zuschauer und die neue animierte Comedy „The Life & Times of Tim“ wurde schließlich von 299.000 Zuschauern gesehen.
Beim Vergleich der Zahlen gilt es aber zu bedenken, das HBO etwa 40 Millionen Abonnenten hat, Showtime dagegen nur etwa 16 Millionen.
von Bernd Michael Krannich am Donnerstag, 2.Oktober 2008 13.00 Uhr
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