Royal Pains: Guilty Pleasure? Yes.

Royal Joy!
© USA Network
Wenn etwas funktioniert, wieso sollen wir nicht zwei davon haben? Das muss der Gedanke der USA-Verantwortlichen gewesen sein, als sie „Royal Pains“ in Auftrag gaben.
Ich dachte, ich würde die Serie mit Sicherheit nicht mögen und dann verreißen müssen -- aber irgendwie ging das nicht. Klar, man kann keine Lobeshymnen über „Royal Pains“ anstimmen, eins muss aber gesagt werden: Es funktioniert. Es ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass "guilty pleasure" nicht immer so "guilty" sein muss. Vor allem im Sommer. Da sind wir nicht so penibel und wählerisch: Serien wie „Burn Notice“ und „Royal Pains“ werden zu den wenigen amüsanten TV-Erfahrungen dieses Sommers zählen. Ja, „Royal Pains“ ist das „Burn Notice“ der Medizin, eine Dramedy, die eine solche bleiben soll.
„Royal Pains“ handelt von einem jungen Arzt, Hank Lawson (Mark Feuerstein), der nach einem Vorfall im Krankenhaus entlassen wird: Obwohl Hank der beste junge Arzt war, wird er auf die schwarze Liste aller medizinischen Einrichtungen gesetzt. Hintergrund: Ein reicher Patient (Hauptspender für das Krankenhaus) stirbt, nachdem Hank ihn für stabil erklärt und sich, entgegen den Anweisungen seiner Chefin, einem schwarzen Jugendlichen gewidmet hat, der, um zu überleben, dringend operiert werden muss. Nun, wo eine reiche Familie für Hanks Niedergang sorgt, sorgen andere reiche Familien für sein Überleben. Der verzweifelte Hank hockt mit Bier zu Hause, während seine Möbel wegtransportiert werden, und genießt stumpf Reality Shows und andere dramatische Stoffe im Fernsehen. Seine Verlobte kündigt ihm auch, denn ihr Traum, einen Doktor zu heiraten, ist nun geplatzt. (Übrigens habe ich mich im Laufe des Piloten wieder einmal gewundert: wo nimmt man nur all die Models, die überhaupt nicht spielen können, für die Nebenrollen her?) Also, zusammengefasst: Job weg, Verlobte weg. Was nun, Hank?
Da ist auch noch ein Bruder, der damit beschäftigt ist, 99% der Zeit an Frauen zu denken (keine schlechte Idee in einer mit Frauen überfüllten Serie) und zu versuchen, in der Gesellschaft aufzusteigen (was natürlich auch mit Frauen zu tun hat). Dieser Bruder, Evan Lawson (Paulo Costanzo), versucht Hank aus seinem Verzweiflungsdelirium herauszulocken: „You kind of look like Jesus and Patrick Dempsey had a child, and that child grew older and then got sick.“ Definitiv der Spruch des Abends!!!
| Seite: 1 2 | ![]() |
Vladislav Tinchev am Montag, 8.Juni 2009 12.00 Uhr
4 Leserkommentare
| TV-Junkie vor 3 Jahren: | Platz 98 in der Community Top-100 |
genau meine Meinung! Die Serie ist mal was anderes und auch noch witzig. | |
| Permalink | Diesen Kommentar melden |
| wolf vor 3 Jahren: | Platz 41 in der Community Top-100 |
Herr Tinchev (Doktor Tinchev?) spricht mir aus der Seele. Kurzweilige Unterhaltung ohne Tiefgang - Ideale Sommerkost. | |
| Permalink | Diesen Kommentar melden |
| iMars89 vor 3 Jahren: | Platz 93 in der Community Top-100 |
Also guilty pleasure ist die Serie auf keinen Fall für mich. Ich habe keine Gewissensbisse dabei wenn ich die Serie toll finde. Nein, sie könnte sogar zu einer meiner Lieblingsserien werden. Die großen Networks sollten sich an USA mal ein Beispiel nehmen... | |
| Permalink | Diesen Kommentar melden |
| sXe_Fabian vor 3 Jahren: | |
Hat auf jeden Fall Spass gemacht, den Piloten zu gucken. Nette Unterhaltung zwischendrin ist doch immer willkommen. | |
| Permalink | Diesen Kommentar melden |
| Hinweis | |
|---|---|
Nur registrierte Mitglieder können Kommentare verfassen! Es können nur angemeldete Mitglieder der Community von Serienjunkies Fragen stellen und Antworten veröffentlichen. Die Registrierung und die Nutzung der Community ist kostenlos. Melde Dich noch heute an! Hier kannst Du Dich kostenlos registrieren. Wir geben Deine persönlichen Daten nicht weiter. Versprochen! Du bist noch nicht bei Serienjunkies angemeldet... | |
Weitere Beiträge von Vladislav Tinchev
Das Archiv der TV-Meldungen von Montag, 8.Juni 2009
| Link: | |
| HTML | |
| Forum |














