Streik der Autoren in Hollywood - Alle Informationen
Das Honorar für die Interetauswertung von Filmen und Serien. Die Produzenten sagen, dass sie noch gar nicht richtig einschätzen können, wieviel Geld sie mit diesem neuen Geschäftszweig erwirtschaften, um die Autoren an evtl. Profiten beteiligen zu können. Die Autoren sagen, dass sie sich auf der Grundlage der gleichen Argumentation schon bei Video und DVD mit vergleichsweise bescheidenen Beteiligungen zufrieden gegeben haben - die auch dann nicht erhöht wurden, als die betreffenden Verbreitungswege ein Erfolg wurden.
Die Beteiligung an denn DVD-Erlösen. Die Autoren sagen, dass es Zeit ist, ihren Anteil an den Gewinnen der DVD-Vermarktung von Filmen und TV-Serien zu steigern. Die Produzenten sagen, dass dies überhaupt nicht in Frage kommt - und dass weitere Verhandlungen zwischen beiden Seiten nur dann zustande kommen werden, wenn die WGA die Forderung nach einer höheren DVD-Beteiligung vom Tisch nimmt.
Die Ausweitung des Zuständigkeitsbereichs der WGA auf die Reality-Autoren. Als 1988 die Drehbuchautoren das letzte Mal gestreikt haben, brachten die TV-Sender erstmals Reality-Formate wie „America's Most Wanted“ auf die Bildschirme, um die Auswirkungen des Streiks abzufedern. Heute steht das Reality-Genre mit Sendungen wie „American Idol“ und „Survivor“ in voller Blüte. Die TV-Sender hoffen, sich im Falle eines Streiks in den kommenden Monaten mit Reality über Wasser halten zu können. Würden die Reality-Autoren jedoch in Zukunft ebenfalls der WGA angehören, dann hätten die Sender nichts, worauf sie bei einem Streik zurückgreifen könnten.
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